Morgens, Wecker, klingelt, 05h30 Treffpunkt: Auf zum Sonnenaufgang in der Wüste.
Während des Sonnenaufgangs lauschen wir dem Morgenimpuls und Gitarrenklängen von Manimo. Aus Steinen bauen wir eine „Brücke“ – Achtung, Steine nicht mit anderen Dingen verwechseln, die man in der Wüste so finden kann. Dann folgt die große Überraschung: Die Berufung von Annika, Moritz, Johannes, Helga und Karl durch Paul. Die SG Nahost versucht, Feuer zu machen. Die SG Nahost macht Feuer.



Zurück am Zelt wird zu Ende gepackt, dann gefrühstückt. Tee, Hummus, Fladenbrot. Verabschiedung vom „König“, den leicht orange eingefärbten Katzen, dem beeindruckenden Panorama und dann ein weiteres Mal auf die Pick-Ups.

Die Fahrt ist inzwischen fast schon Gewohnheit. Der Fahrer bleibt diesmal sogar sitzen. Unerklärliches Erfolgserlebnis und unheimlicher Spaß, wenn der eigene Pick-Up einen anderen überholt. „Warum nimmt unser Fahrer einen anderen Weg als alle anderen?“ – die Frage hat man sich vor zwei Tagen noch gestellt. Ein paar von uns bleiben auf dem Weg zum Bus liegen, wegen verlorenen oder lockeren Rädern. Johannes hat Spaß. Zurück im Ort, wo wir weiter mit dem Bus fahren, sind auf der Straße nur Männer zu sehen. Die Frauen sind zu Hause.

Im Bus herrscht große Vorfreude auf das Rote Meer, von dem wir schon dachten, es durch den längeren Aufenthalt im Wadi Rum verpasst zu haben. Im Bus denken alle wieder über Boys nach. Und natürlich auch darüber, ob sie Schnorchel und Taucherbrillen ausleihen, oder nicht.
Im Roten Meer lohnt sich die Sicht durch die Brille, egal ob nur kurz oder die komplette Zeit im Wasser. Manche freuen sich genauso über einen Kaffee oder später auch Eiskaffee. Danach gibt es zum Mittagessen Picknick an unserem Unterstand am Strand. „Hoppla, da liegt ja ein Hund. Lebt der noch?“ Nicola funktioniert eine Taucherbrille zum Trinknapf um.


Wieder in den Bus. Weiter geht’s nach Wadi Musa in reger Vorfreude auf Petra. Trotzdem sind (fast) alle müde. Auf dem Weg ein Zwischenstop, bei dem wir schon einen ersten Blick auf die Gegend erhaschen können. Viele Fotos. Dann wieder viele Kurven und viele Hügel auf dem Weg bis zum Hostel.




Das Hostel liegt auf einem Hügel und von der Terrasse haben wir später einen einzigartigen Blick auf den Ort. Aber bevor wir rein gehen erst nochmal „Naa – na – na – nanananaa“. Bjarne, Rachel und Maja kickern. Sophie und Helga kickern. Cécile, Paula, Manimo und Silvie diskutieren über Georgspunkte. Karl macht sich gemeinsam mit Nico Gedanken über ein Geburtstagsstänchen für Karls Patenkind (?). Lea freundet sich mit den „Externen“ an, mit denen wir uns ein Zimmer teilen. Moritz zockt ein Selfie mit seinen Zimmerkollegen Karl, Johannes und Nico. Der Rest macht irgendetwas anderes – im Zweifelsfall sich auf das großartige Abendessen freuen und den sehr ereignisreichen Tag revue passieren lassen!


Magdalena Nilles


